Das Projekt

Warum “Gesunde Schulbrote”?

Das Frühstück im Kindes- und Jugendalter ist aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht von großer Bedeutung. So weisen Kinder und Jugendliche, welche regelmäßig frühstücken, insgesamt einen gesünderen Lebensstil als auch eine erhöhte Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung in der Schule auf.1

Ergebnisse der Health Behaviour in School-aged Children Studie zeigen auf, dass 20 von 100 der Kinder und Jugendlichen in Deutschland nicht frühstücken. Dabei zeigen sich nur geringfügige Unterschiede zwischen dem Frühstücksverhalten von Mädchen und Jungen. Kinder und Jugendliche frühstücken jedoch häufiger täglich, je höher der familiäre Wohlstand ist. Daher sollten in der Frühstücksförderung Mädchen und Jungen mit niedrigem SES besonderes Engagement erhalten.

Im Zusammenhang mit einem regelmäßigen Frühstück ist auch das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen von besonderer Bedeutung, da eine ausgewogene Energie- und Nährstoffzufuhr die körperliche und geistige Entwicklung unterstützt.2 Dabei ist eine abwechslungsreiche Ernährung vor, während und nach der Schulzeit von großer Bedeutung, sodass vor allem Obst, Gemüse, Misch- und Vollkornbrot als auch Milchprodukte als hervorragende Energielieferanten dienen.3


1 HBSC-Team Deutschland (2011): Studie Health Behaviour in School-aged Children – Faktenblatt „Subjektive Gesundheit von Kindern und Jugendlichen”. Bielefeld: WHO Collaborating Centre for Child and Adolescent Health Promotion.

2 HBSC-Team Deutschland (2011): Studie Health Behaviour in School-aged Children – Faktenblatt „Subjektive Gesundheit von Kindern und Jugendlichen”. Bielefeld: WHO Collaborating Centre for Child and Adolescent Health Promotion.

3 GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung e.V. (GMF) (2003): Frühstück mit guten Noten. Online Abrufbar unter: http://www.gmf-info.de/pausenbrot.pdf (Stand: 27.11.2011)